Das richtige Fenster für einen Neubau

haus_ROHBAUIm Jahre 2013 verbuchte die Fensterbranche in Deutschland rund 13,2 Millionen Fenstereinheiten , da liegt es auf der Hand, dass es hier nicht nur im Design Unterschiede gibt, sondern auch in der Qualität.
So wirft sich für viele Bauherrn die Frage auf: “Welches ist das richtige Fenster für meinen Neubau”. Natürlich ist der Wärmewert eines Fensters von entscheidender Bedeutung, dennoch sollte auch die steuerliche Abzugsfähigkeit im energetischen Bereich der Sanierungsmaßnahmen bedacht werden.

Ob Sie sich für ein Kunststofffenster, Holzfenster, Aluminiumfenster oder einer Holz-Metall-Variante entscheiden, ist letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber auch eine Frage der Fenstergröße. In jedem Fall sollte das Fenster zum Stil des Hauses passen.

Zu einem rustikalen Klinkerhaustyp passen Holzfenster sehr gut. Zu einem modernen Bungalow passen Kunststofffenster, Aluminiumfenster oder Holz-Alufenster. Für große Fensterfronten, zum Beispiel im Terrassenbereich bieten sich Aluminiumfenster dank ihres schmalen Profils, verbunden mit einer besonders hohen Stabilität sehr gut an. Momentan geht der Trend in Richtung Holz-Aluminiumfenster mit stetig steigenden Zuwachsraten.
Der doch relativ günstige Preis von Kunststofffenstern sorgt weiterhin für einen Marktanteil von knapp 60 %. Das betrifft auch den Neubau.

Worauf sollte man bei einem Neubaufenster achten?
Alle Qualitätsfenster besitzen ein Gütesiegel, welches für die Qualität der Fenster spricht.
Hier sollte der Bauherr sich nicht vom Preis beeindrucken lassen. Ob die Fenster einen Lärmschutz benötigen, hängt von der Lage des Hauses ab.
Der Bauherr hat die Wahl zwischen einem Fenster mit einer Zweifachverglasung oder Dreifachverglasung.
Für einen Neubau ist die Dreifachverglasung heute einfach ein “Muss”. Ein Qualitätsfenster mit einer Dreifachverglasung verfügt über einen Wärmewert von 0,7 bis 0,9 UW/m²K.

Ein derart hoher Wärmewert spart Heizkosten und automatisiert sich im Laufe der Jahre durch wesentlich geringere Heizkosten. Zwar liegt der Anschaffungspreis höher als bei einem Fenster mit Zweifachverglasung. Rechnet man jedoch eine Mindestlaufzeit der Fenster von 20 Jahren, hat sich die Investition der Dreifachverglasung mehr als bezahlt gemacht. Besonders bemerkbar macht sich die Dreifachverglasung im Wärmewert bei großen Fensterfronten.

Sollen die Fenster auch noch einen gewissen Schallschutz besitzen, ist es hier nur eine Frage der unterschiedlichen Glasstärken  (Verbundsicherheitsglas) im Rahmen der Dreifachverglasung.  Bei der Rahmenkonstruktion handelt es sich dann in der Regel um eine Dreifachdichtung (mind. 2 Dichtungen!) zwischen dem Flügelprofil und dem Rahmen. Von anderen Fenster-und Glasprofilen ist bei einem Neubau abzuraten.

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