Fenstermontage in Wien: Kunststofffenster Corona CT70

Zu den umfangreichsten Sanierungsmaßnahmen an einem Gebäude gehört der Austausch der Fenster. Diese Aufgabe kann nur von erfahrenen Fachleuten übernommen werden, denn sie ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden und erfordert ein Höchstmaß an Präzision und Geschick. Folgendes Beispiel möchte Ihnen den Ablauf einer solchen Maßnahme einmal ganz ausführlich und anschaulich verdeutlichen. Es handelt sich dabei um eine Fenstersanierung bei einem Gebäude in Wien, Österreich. Die besondere Herausforderung: Die Wohnung ist bewohnt, das heißt, der Arbeitsplatz muss ganz besonders sorgfältig vorbereitet werden, damit es für die Bewohner während der Sanierungsphase nicht zu einer übermäßig starken Beeinträchtigung der Lebensqualität kommt.

Hier zeigen wir Ihnen mit einigen Fotos den Ablauf einer typischen Fenstersanierung in Wien

In der Regel erfolgt der Fenstertausch an einem Gebäude folgendermaßen:
Zunächst einmal nehmen die Fachleute die alten Fenster vorsichtig aus der Laibung, wobei sie sorgsam darauf achten müssen, dass der Fassadenputz nach Möglichkeit nicht beschädigt wird. Anschließend folgt die Entsorgung der alten Kastenfenster, bevor die Laibung entsprechend ausgebessert und vorbereitet wird. Nun können die neuen Elemente gemäß den aktuellen Normen (RAL/ÖNORM) gesetzt, montiert und abgedichtet werden. Auf den ersten Blick wirkt diese Beschreibung relativ unkompliziert und problemlos. Doch die Realität sieht anders aus, denn aufgrund der umfangreichen Säge- und Fräsarbeiten und der immer wieder anfallenden Stemmarbeiten ist die Fenstersanierung mit sehr viel Schmutz und Dreck verbunden. Auch die Entsorgung der alten Materialien ist alles andere als eine saubere Angelegenheit. Auf die Montagefirma kommen also ganz besondere Aufgaben zu, die beispielsweise bei einem Rohbau nicht anfallen.

Die einzelnen Schritte beim Fensteraustausch
Wie schon erwähnt, handelte es sich bei dieser Sanierungsmaßnahme in Wien um ein bewohntes Objekt. Die erste Aufgabe bestand daher darin, eine spezielle Staubwand zu montieren, die vor übermäßigen Verschmutzungen schützt. Grundsätzlich ist eine solche Staubwand zwar bei allen Sanierungsmaßnahmen empfehlenswert, bei bewohnten Objekten kann auf sie aber auf keinen Fall verzichtet werden, da sich Staub und Schmutz ansonsten auf der kompletten Wohnungsausstattung ablagern würden. Anschließend erfolgte die Demontage der alten Fenster inklusive Stock. Diese Materialien wurden zwar umgehend entsorgt, dennoch musste bei der Demontage natürlich möglichst vorsichtig vorgegangen werden, damit es zu keinen gravierenden Beschädigungen am Mauerwerk kommen konnte. Benötigt wurden für den Ausbau verschiedene Geräte und Werkzeuge: Mauerfräse, Brecheisen und “Fuchsschwanz” sind dabei nur einige Beispiele. Ein erfahrener Fachbetrieb verfügt selbstverständlich stets über ein Equipment, das technisch und funktionell auf dem neusten Stand ist und ein absolut akkurates Arbeiten ermöglicht.
Nun bereiteten die Fachleute die Laibung auf die neuen Fenster vor. Damit beim Einbau auch alle Normen und Richtlinien eingehalten werden, ist es wichtig, dass die Laibung nach Möglichkeit vollkommen glatt gespachtelt wird. Anschließend muss natürlich die Zeit, die zum Aushärten erforderlich ist, berücksichtigt werden.

Nachdem diese Aufgaben erledigt waren, konnte der Einbau der neuen Kunststofffenster beginnen. Auch hier wurde natürlich wieder eine entsprechende Ausrüstung benötigt. Werkzeuge wie Maßband, Zollstock, Wasserwaage und Schraubendreher reichten hier keineswegs aus, unverzichtbar für jeden Fenstertausch sind nämlich grundsätzlich auch Gummihammer, Akkuschrauber, verschiedene Montagekeile sowie Schaum- und Kartuschenpistole. Der erste Schritt bei der Montage betraf das Einsetzen des Fensterrahmens in die Maueröffnung. Mithilfe von Gummihammer und Montagekeile wurde der Rahmen in die optimale Position gebracht, anschließend erfolgte das Ausrichten per Wasserwaage. Nun bereiteten die fleißigen Hände die Bohrlöcher für die Befestigung vor. Auch hier musste natürlich wieder auf absolute Präzision geachtet werden. Nachdem alle Bohrungen ausgeführt waren, wurden die Fensterrahmen in die Nische geschraubt. Achtung: Diese Aufgabe erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl, denn der Fensterrahmen darf durch das Anschrauben auf keinen Fall unter Spannung geraten! Unerfahrene Laien sollten hier also unbedingt einen Fachbetrieb zurate ziehen!

Das Einsetzen der Fenster war sehr zeitintensiv und aufwendig, da schon kleinste Fehler oder Unsauberkeiten bei der Arbeit zu einer Verminderung der Funktionalität und Stabilität hätten führen können. Eine weitere wichtige Phase betraf dann das Abdichten der neuen Fenster. Als sie fest im Mauerwerk verankert waren, konnten die Fugen zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk geschlossen werden. Der richtige Montageschaum ist für diese Aufgabe unverzichtbar, er wurde gründlich und akkurat zwischen Rahmen und Wand gesprüht. Für die schlagregendichte Ebene der Außenseite wurden Kompribänder verwendet – da Außen öffnung kleiner war als diese Innen, kam der Fensterrahmen auf Anschlag. Ganz wichtig: eine wiederholte und sorgsame Säuberung der Umgebung und insbesondere des Rahmens, damit sich der Montageschaum auch wirklich nur an den vorgesehenen Stellen entfaltet. Überflüssige Teile lassen sich nach dem Aushärten aber meist recht einfach abschneiden.

Einer der letzten Schritte beim Tausch der Kunststofffenster betraf dann das Einhängen der Flügel mit dem anschließenden Ausrichten. Diese Aufgabe ist in der Regel relativ problemlos: Die Flügel werden in die entsprechenden Scharniere gedrückt und fixiert.

Zu guter Letzt montierten die Fachleute die Innenfensterbänke. Generell gilt natürlich: Falls noch nicht geschehen, müssen diese zunächst mit einer Stichsäge zugeschnitten werden, anschließend folgt dann die Befestigung mit Klebemörtel. Je nach Beschaffenheit des Mauerwerks und der Qualität der ausgeführten Arbeiten kann es im Einzelfall erforderlich sein, die Außenseite der Wände mit ein wenig Putz nachzubearbeiten. Bei diesem Objekt in Wien war dies jedoch nicht nötig.
Nun fehlte lediglich noch das Abdichten der Anschlussfugen im Außen- und im Innenbereich. Das Abdichten zur bestehenden Außenfensterbank wird von Laien gerne einmal vergessen, sollte dann aber unbedingt nachgeholt werden. In diesem Fall wurde es selbstverständlich im Zuge der abschließenden Feinarbeiten erledigt. Ein letztes Finishing im Innenbereich sowie einige Verputzarbeiten beendeten dann den Einsatz in diesem Haus, das dank der neuen Fenster plötzlich wieder in einem ganz besonderen Glanz erstrahlte und sofort zum Blickfang der gesamten Straße wurde.

Übrigens: Für eine professionelle und zuverlässige Montagefirma ist es eine Selbstverständlichkeit, den Arbeitsplatz in einem sauberen und ordentlichen Zustand zu verlassen. Für die Bewohner war der Austausch der Fenster daher auch keineswegs eine unzumutbare Belästigung, sondern vielmehr ein faszinierender Einblick in die Arbeitsweise hervorragend geschulter Fachleute, die ihre Aufgaben mit jeder Menge Know-how, Motivation und Engagement angehen.

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