Holz- oder Holz-Alu Fenster?

holz alu fenster header

Die Qual der Wahl kann nur ein Holz-Alufenster sein

Fenster sind die Visitenkarte eines Hauses. Je nach Typ des Hauses können sich auch die gestalterischen Anforderungen im Bereich der Fenster verändern. Die Palette reicht immerhin vom Kunststofffenster angefangen, über das Holzfenster bis hin zum Aluminiumfenster und weiter bis zum Holz-Aluminiumfenster. Welche Fensterwahl hier letztendlich zur Anwendung kommt, hängt vielfach nicht nur von der Ästhetik ab, sondern auch von den Vorgaben der Energiesparverordnung aus dem Jahre 2009 (EnEV), sowie der Neufassung von 2012.

Welche Anforderungen werden an ein Fenster gestellt?
Ein Fenster muss im Laufe der Jahre viel aushalten, es soll vor Schlagregen, Hagel und anderen Witterungseinflüssen nicht nur schützen, sondern den Umweltbedingungen auch standhalten. Gleichzeitig sollen sich die Fenster auch harmonisch und flexibel in das jeweilige Haus einpassen und natürlich sollen die Fenster auch noch wartungsarm sein.

Welche Vorteile bietet hier ein Holz-Alufenster?
Reine Holzfenster stehen in dem Ruf, nicht gerade wartungsarm zu sein. Aluminiumfenster gestalten sich sehr vorteilhaft bei größeren Fensterfronten, da sie in der Rahmengestaltung wesentlich filigraner sind als Holzfenster und trotzdem eine hohe Stabilität aufweisen. Für ein durchschnittlich großes Haus bietet sich daher die Alternative Holz-Alufenster geradezu an. Es ist ja auch verständlich, da sich hier die sehr gute Wärmedämmung des Holzes optimal mit der Witterungsbeständigkeit von Aluminium verbindet. Mit der Beschichtungsvielfalt der RAL-Farben auf die Aluminiumfront der Holz-Alu-Kombination sind der Gestaltungsfantasie kaum Grenzen gesetzt.

Die äußere witterungsabweisende Aluschale schützt das Holz wie ein Regenschirm und im Wohnbereich genießt die Familie die Atmosphäre von purem Holz.
Bedingt durch den äußeren Wetterpanzer aus Alu sind auch keine Erhaltungsanstriche erforderlich. Es ist lediglich nur ein geringer Reinigungsaufwand in Abständen nötig und die Fenster sehen auch nach vielen Jahren noch wie neu aus.

Für die wärmebrückenfreie Verbindung von Holz und Aluminium sind Haltesysteme aus Polyamid glasfaserverstärkt zuständig. Bedingt durch diese Verbindung können sich beide Werkstoffe unabhängig voneinander bewegen, da sich unter den Witterungseinflüssen Alu deutlich stärker ausdehnt und zusammenzieht als Holz.

Ein weiterer Vorteil von Holz-Alufenstern besteht darin, dass diese stärkere Isoliergläser aufnehmen können. Eine interessante Perspektive zum Beispiel bei einbruchshemmenden Gläsern.

Wie gestaltet sich der U-Wert bei Holz-Alufenstern?
Ohne Probleme erreichen Holz-Alufenster den vorgeschriebenen Wert von 1,3 W/m2K nach der vorgeschriebenen EnEV Verordnung von 2009. Derartige Fenster finden auch in Passivhäusern ihre Verwendung. Bei einer Dreifachisolierung erreichen die Holz-Alufenster sogar einen Wert von nur noch 0,8. Nicht nur, dass dadurch auch die Energiekosten um ein Vielfaches gesengt werden, liegt die Anschaffung im Vergleich zum Standardfenster lediglich um rund 30 % höher. Der Nutzungsvorteil dieser Fenster rechnet den Aufschlag allemal.

 

Fazit:
Wenn Sie sämtliche Vorteile eines Fensters für sich nutzen möchten, angefangen bei der Energieeinsparung, bis hin zur Langlebigkeit und Wartungsarmut, sowie den vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten, dann kann es nur ein Holz-Alufenster sein.

Sie möchten in einem persönlichen Beratungsgespräch mehr erfahren?
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns

Das könnte auch interessant sein...