Schallschutzklassen bei Fenstern: je höher, desto besser?

Gerade jetzt im Sommer spielt sich das Leben oftmals im Freien ab. Da wird im Garten gegrillt und gelacht, vom Nachbarn dröhnt der Rasenmäher herüber und das junge Pärchen von nebenan lässt auf der Terrasse das Radio dudeln. Nicht jeder mag solche und andere Außengeräusche in seine Wohnung lassen. Im Winter ist es dann das unangenehme Kratzen nachbarschaftlicher Schneeschieber, die über den Asphalt kratzen: Auch dies kennen Sie sicherlich nur zu gut. Moderne Fenster bieten darum heutzutage einen sehr guten Schallschutz, der den Krach oder Lärm von draußen einfach ausschließt. Auch bei uns erhalten Sie selbstverständlich Fenster, die mit hervorragenden Schallschutzwerten überzeugen. Aber was bedeuten eigentlich die einzelnen Schallschutzklassen? Und sollte ich mich in jedem Fall für die höchste Klasse entscheiden? Welche Normen und Richtlinien gelten in diesem Zusammenhang?

Wissenswertes zum Thema Schallschutzklassen
Derzeit gibt es insgesamt sechs Schallschutzklassen, die gemäß Richtlinien festgelegt wurden. In der ersten Klasse liegt das Schalldämmmaß zwischen 25 und 29 Dezibel, in der dritten Klasse beispielsweise zwischen 35 und 39 Dezibel und in der sechsten Klasse bei mehr als 50 Dezibel. Anders ausgedrückt bedeuten diese Werte, dass der eindringende Schall um das jeweilige Schalldämmmaß verringert wird. Nun denken viele Hausbesitzer, dass die höchste Klasse für den eigenen Wohnkomfort besonders gut geeignet ist. Doch diese Annahme ist ein Irrtum. Zwar wünschen wir uns alle eine ruhige Atmosphäre ohne störende Außengeräusche in unserem Zuhause, ein zu hoher Schallschutzwert kann aber auch durchaus einige Nachteile haben. Ein grundsätzlich zu geringer Grundgeräuschpegel von außen trägt nämlich dazu bei, dass Geräusche aus Nachbarwohnungen innerhalb des Gebäudes deutlich stärker wahrgenommen werden, was mitunter sehr störend wirken kann. In einer nahezu absoluten Stille fällt eine laufende Waschmaschine von nebenan oder die Toilettenspülung der Wohnung über Ihnen natürlich besonders extrem auf. Bei einem gemäßigten Grundgeräuschpegel von außen fallen solche typischen Alltagsgeräusche dagegen kaum ins Gewicht. Außerdem klagen viele Bewohner von extrem schallgeschützten Wohnungen über ein unangenehmes Isolationsgefühl. Das völlige Fehlen von alltäglichen Geräuschen, die von außerhalb in die Wohnung dringen, kann gerade bei alleinstehenden Menschen zu Einsamkeit und gar Depressionen führen. Das Gefühl, von der Außenwelt regelrecht abgeschottet zu sein, möchte wohl niemand gerne in Kauf nehmen. Und ein dritter Nachteil von hochschalldämmenden Fenstern: Sie sind oftmals sehr schwer, was die Bedienung und Handhabung nicht gerade erleichtert.

Die besten Lösungen für jedes Objekt
Schalldämmwerte bis maximal 45 Dezibel reichen für private Haushalte in der Regel vollkommen aus. Und zwar auch dann, wenn Sie mitten in der Stadt leben. Mit diesen Fenstern haben Sie dann die Gewissheit, dass unschöner Straßenlärm und andere Geräusche zwar weitestgehend ausgeschlossen werden, trotzdem müssen Sie aber nicht befürchten, in einem absolut stillen und fast schon schalldichten Raum zu leben, denn ein gewisser leichter Pegel, der aber keinesfalls störend wirkt, dringt immer noch ins Gebäude ein. In unserem Sortiment finden Sie daher auch Fenster, die genau diesen idealen Werten entsprechen. Sie bieten in puncto Lärmschutz einen optimalen Wohnkomfort, zeichnen sich durch ein angenehmes Handling aus und wirken optisch filigran und sehr modern. Hätten Sie vielleicht jetzt noch die eine oder andere Frage rund um das Thema Schallschutz im Fensterbereich? Wir sind natürlich gerne für Sie da und beraten Sie ausführlich, professionell und kompetent. Informieren Sie sich in aller Ruhe über unsere verschiedenen Systeme und Elemente, die auch Ihrem Gebäude einen echten Mehrwert bieten. Wir zeigen Ihnen, welche Fenster nervige Außengeräusche wirklich aussperren, so dass Sie in Ihren vier Wänden jederzeit eine ruhige Atmosphäre genießen können!

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