So reinigen Sie Ihre Innentüren richtig

Nicht nur zur Weihnachtszeit wird in vielen Familien tüchtig gemalt, gebastelt und geklebt. Und so manches Mal machen sich noch Tage später Rückstände an Möbeln, Wänden und Türen bemerkbar. Während sich Möbel in der Regel einfach abwischen lassen und eine Wand im Handumdrehen überstrichen ist, fragen sich viele Verbraucher immer wieder, wie Flecken und Verunreinigungen von Innentüren am besten beseitigt werden können. Mit der Chemiekeule? Oder gar mit Stahlwolle? Wir klären auf.

Grundsätzlich sind hochwertige Innentüren sehr pflegeleicht. In der Regel brauchen Türblatt und Zarge nur hin und wieder eine einfache Reinigung, wobei ein weicher Lappen meist bereits ausreicht, um Staub zu entfernen. Lediglich die Türklinken sollten etwas häufiger gesäubert werden, und zwar auch dann, wenn optisch keine Verschmutzungen erkennbar sind. Auf den Oberflächen der Klinken und gerade bei Zimmertemperatur finden Viren und Bakterien nämlich ideale Lebensbedingungen. Vor allem jetzt im Winter, wenn sich die Erkältungs- und Grippewellen massiv verbreiten, ist es wichtig, die mögliche Ausbreitung von Viren und Bakterien einzudämmen. Ist ein Familienmitglied bereits erkrankt, dienen die Türklinken als regelrechte Keimschleudern. In diesem Fall können Sie die Türklinken ruhig mit Einmaltüchern reinigen, die Sie anschließend sofort entsorgen. Mehrwegtücher sollten direkt nach der Benutzung bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Doch was ist mit Türblatt und Zarge, wenn dort Schokoladenfinger und möglicherweise sogar Filzstifte ihre Rückstände hinterlassen haben?

Die Reinigung von furnierten Innentüren
Furnierte Innentüren reinigen Sie mit einem feuchten Lappen, der allerdings gut ausgewrungen werden muss. Sie können auch einen weichen Schwamm benutzen, er sollte aber ebenfalls nicht zu nass sein. Falls besonders hartnäckige Flecken nicht sofort verschwinden (beispielsweise Fettflecken), verwenden Sie ein mildes Reinigungsmittel. Das kann einfaches Geschirrspülmittel sein oder auch ein nicht zu aggressiver Neutralreiniger. Generell dürfen Reinigungsmittel aber niemals unverdünnt und direkt aus der Flasche auf die Fläche aufgetragen werden: Verdünnen Sie einige wenige Tropfen des Mittels zuvor mit reichlich Wasser. Verwenden Sie bitte auf keinen Fall scheuernde, lösemittelhaltige oder gar ätzende Reiniger, da diese je nach genauer Zusammensetzung die Lackflächen zerstören könnten. Möbelpolitur ist für furnierte Innentüren übrigens ebenfalls nicht geeignet. Falls sich Rückstände von Filz- oder Buntstiften durch die Reinigung gar nicht entfernen lassen, kann ein spezieller Schmutzradierer Abhilfe schaffen. Sie sollten ihn jedoch vorher an einer unauffälligen Stelle der Tür ausprobieren.
Ganz wichtig: Auch wenn hochwertiger Lack oder eine andere Beschichtung das Furnier vor Feuchtigkeit schützt, muss die Tür nach der Reinigung gut abgetrocknet werden. Diese Maßnahme hat gleich einen Doppelnutzen, indem zusätzlich eine unschöne Schlierenbildung verhindert wird.

Die Reinigung von Massivholztüren
Türen und Zargen aus Massivholz benötigen in der Regel keine aufwendige Pflege. Bei normaler und leichter Verschmutzung durch Staub und Fingerabdrücke können Sie die Oberflächen einfach mit handwarmem Wasser und ein paar Tropfen Geschirrspülmittel oder einem anderen milden Haushaltsreiniger leicht feucht abwischen. Wischen Sie jedoch grundsätzlich immer in Richtung der Maserung. Anschließend sollten Sie die Türen sorgfältig und mit einem weichen fusselfreien Tuch abtrocknen. Hartnäckigen Flecken dürfen Sie jedoch nicht mit chemischen Mitteln zu Leibe rücken. Verwenden Sie für Massivholztüren in diesem Fall ebenfalls einen Schmutzradierer, wobei auch hier natürlich gilt, den Radierer zunächst an einer unauffälligen Stelle zu testen.

Die Reinigung von Glasausschnitten bei Innentüren
Glasausschnitte sehen an Innentüren toll aus, allerdings machen sich Schlieren, Fingerabdrücke und Flecken dort besonders stark bemerkbar. Das ist aber gar nicht schlimm, denn das Glas lässt sich so einfach wie normale Fenster reinigen. Nutzen Sie ein feuchtes Fensterleder oder ein Mikrofasertuch und geben Sie bei Bedarf ein wenig Reinigungsmittel ins Putzwasser. Zur schnellen Reinigung zwischendurch eignet sich auch Glasreiniger. Wird er direkt aus der Flasche aufgesprüht, sollten Sie jedoch darauf achten, dass er nicht mit den anderen Oberflächen in Berührung kommt.

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